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Die Wissenschaft von Nei Jia Quan. Teil-3.

  • 2. Feb. 2018
  • 2 Min. Lesezeit

Vereinigung zwischen Bewusstsein und Bewegung

Wenn der Körper aktiv ist, erreicht die Spannung die Gliedmaßen. Aufgrund der Art der verschiedenen Bewegungen ist manchmal die linke Seite locker und die rechte kontrahiert, oder umgekehrt, oder sie können beide zusammengezogen werden. Kontraktion bedeutet Fülle, oder "Yang" zu sein. Lose bedeutet Abwesenheit (Mangel an Fülle) oder "Yin". Die wechselseitige Beziehung zwischen vertraglich und locker, zwischen Fülle und Abwesenheit, ist eine der fünf Regeln, die das alte Prinzip des Tai Ji erklären (dasselbe wie 'Tai Chi' in 'Tai Chi Chuan' oder 'Taijiquan').

Ein Mangel an Gleichförmigkeit zwischen Bewegung und Intention (Yi) kann auf einen Zustand hinweisen, in dem die Intention der körperlichen Bewegung vorangeht, oder dass der Körper reagiert, bevor jemand die Absicht hat, dies zu tun.

Wenn wir eine Bewegung für eine lange Zeit hintereinander praktizieren, kommt es oft vor, dass die körperliche Handlung der eigenen Absicht vorausgeht. Zum Beispiel bei Xing Yi Quan Praktizierenden, wenn sie lange Zeit eine der Wu Xing (Fünf Fäuste) üben eine Reihe. Es kann passieren, dass, bevor man die Absicht hatte, einen Schlag zu werfen, es bereits herauskam. Dies ist ein Zustand, in dem die Absicht die Gliedmaßen jagt, anstatt sie zu befehligen. In einem Zustand, in dem die Absicht die Bewegung der Gliedmaßen erst bemerkt hat, nachdem die Bewegung bereits begonnen hat, verliert die Absicht ihre Fähigkeit, den Körper zu beherrschen, und wird stattdessen von ihr angewiesen.

Es kann auch einen Zustand geben, in dem wir stark auf ein bestimmtes Ziel hinzielen, und die Absicht projiziert sich sehr deutlich, bevor wir uns bewegen (Jonathan: Ein gutes Beispiel wäre das, was in den westlichen Kampfkünsten als "Telegraphieren" bezeichnet wird). man schlägt dem Gegner zu).

Aus Ungeduld ergibt sich eine Situation, in der die Körperbewegung noch auf halbem Wege ist, die Absicht aber schon auf das Ziel zueilt. Das bedeutet nicht, dass die Intention dem Körper wirklich körperlich voraus sein kann, sondern dass es in unserer Vorstellung und in unserem Denken bereits da ist (zu früh). Innerhalb des Körpers verursacht dies das Gefühl einer Tendenz und eines Moments vorwärts, da die Haut eine äußere Hülle ist, die wir gerne durchbrechen würden.


 
 
 

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